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Was ist Geothermie?

Woher kommt die Erdwärme?

Vor rund 4,7 Milliarden Jahren begann die Entstehung unseres Sonnensystems. Aus einem kollabierenden heißen Sonnennebel entstand unsere Sonne. Ungefähr 1 Milliarde Jahre später bildete sich unsere Erde; zuerst als eine Sammlung loser Materie, die sich durch die Gravitation zusammenbahnte und so unsere Urerde entstehen ließ.

Wiederum 1 Milliarde Jahre später war die Oberflächentemperatur der Erde auf unter 100°C gesunken. Die Erdkruste verfestigte sich und eine sauerstoffhaltige Atmosphäre entstand. So wurden vor rund 500 Millionen Jahren die Bedingungen für Leben auf der Erde geschaffen. Noch heute sind über 99% unseres Planeten heißer als 1000°C. Damit ist er ein riesiger Erdwärmespeicher. Sich diese Energie zunutze zu machen war schon immer ein Traum der Menschheit. Heute ist dieser Traum Wirklichkeit.

  

Der Vorteil von Geothermie

Der große Vorteil an erneuerbaren oder auch regenerativen Energien ist, dass sie kontinuierlich verfügbar sind. Laut aktueller Prognosen werden sich die Kraftwerkskapazitäten und die Stromproduktion der nachhaltigen Energiequellen bereits bis zum Jahr 2020 in etwa verdreifachen. Gerade im Zusammenhang mit dem Bereich Elektromobilität und den intelligenten Stromnetzen („Smart Grids“) spielen diese nachhaltigen Energiequellen eine große Rolle.

 

Der Geothermie-Kreislauf


Bohrungen in drei bis vier Kilometer tiefen Schichten ermöglichen den Zugang zu 140°C heißem Wasser. Das heiße Wasser gibt die Wärme an einen schnellverdampfenden Wärmeträger ab. Dieser treibt im zweiten Kreislauf die Turbine zur Stromerzeugung an. Das beförderte Wasser ist auch nach der Abgabe heiss genug um das Nahwärmenetz zu speisen. Das kühle Wasser wird nach dem Durchlauf wieder in die Erde geleitet. So schließt sich der Kreislauf.

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