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Projektablauf im Detail

Schema des 3D-seismischen Scannverfahrens

Moderne LKWs mit montierter Schallquelle werden in Stellung gebracht

Die auf dem LKW montierte Schallquelle erzeugt Reflektionen in der Erde, die von Geophonen erfasst werden

3D-Entwurf einer fertigen Geothermieanlage

3D-Entwurf einer fertigen Geothermieanlage

Bohrturm

Auffinden der heißen Wasservorkommen

Östlich von München, im Molassebecken des Alpennordrandes, errichtet FG.de eines der modernsten Geothermiekraftwerke. Die dort herrschende Gesteinszusammensetzung ermöglicht einen effektiven Zugang zu dem rund 140°C heißen Wasser in einer Kalksteinschicht. Der wichtigste Faktor bei der Errichtung einer Geothermieanlage ist die genaue Kenntnis der Wasservorkommen. Moderne 3D-seismische Scanverfahren erlauben eine exakte Erschließung der geeigneten Gebiete.

Eine an einem LKW montierte Schallquelle erzeugt Reflektionen in der Erde. Geophone, die an verschiedenen Stellen angebracht sind, erfassen die Reflektionen. Ein Hochleistungscomputer wertet die von den Geophonen erzeugten Daten aus und errechnet eine detailierte Karte der Wasservorkommen. Auf diese Weise können Experten das Bohrungsrisiko genau beurteilen, die optimalen Bohrorte festlegen und die Gefahr einer Fehlbohrung auf ein Minimum reduzieren.

Errichtung des Geothermie-Kraftwerks

20 Meter lange Rohrstücke werden während der Bohrung miteinander verbunden, um die notwendige Tiefe von ca. 4.000 m zu erreichen. Mehrere Bohrungen ergeben ein System aus Bohrungen zur Förderung des heißen Wassers und Reinjektionsbohrungen, über die das abgekühlte Wasser wieder in die Erde gepumpt wird. Nach Montage der Wärmetauscher, der Turbine und des Wärmeübertragers für das Nahwärmenetz kann die Anlage eingefahren werden und an das Netz gehen. Das Geothermie-Kraftwerk erzeugt rund 10 MW Strom und ca. 80 MW Heizleistung. Etwa 3.500 Haushalte können so versorgt werden und zwar emissionsfrei mit regenerativer Energie und kostenbewusst.

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